Kyrill …

 

 

 

Mit über 200 km/h fegte der Orkan "Kyrill" am 18. Januar 2007 über Deutschland hinweg und fällte mehr als 40 Millionen Bäume. Für die Forst- und Holzwirtschaft fielen 20 Millionen Festmeter an. Besonders stark betroffen war das Sauerland. Der Blick aus der Gondel einer Vestas-Mühle in Benkamp bei Arnsberg macht das Ausmaß der Katastrophe deutlich.

 

Alle Windenergieanlagen in Deutschland hatten sich abgeschaltet und die Flügel aus dem Wind gedreht. Keine einzige kam zu Schaden.

 

Das Bürgerwindrad in Castrop-Rauxel stand neun Stunden lang still, denn es schaltet sich bei einer Geschwindigkeit von 25 m/sec (90 km/h) aus Sicherheitsgründen ab.

 

 

"Kyrill" (18.01.2007) war laut Wetterdienst Meteomedia einer der stärksten Winterstürme der vergangenen 20 Jahre in Deutschland.

 

 

Die Top-10-Windspitzen :

·       202 km/h Wendelstein  (Bayern)

·       198 km/h Brocken  (Sachsen-Anhalt)

·       183 km/h Fichtelberg  (Sachsen)

·       183 km/h  Zugspitze  (Bayern)

·       178 km/h  Großer Kornberg  (Bayern)

 

·       172 km/h   Wasserkuppe   (Hessen)

·       169 km/h   Großer Arber   (Bayern)

·       165 km/h   Feldberg / Schwarzwald   (Baden-Württemberg)

·       163 km/h   Hochwald   (Sachsen)

·       163 km/h   Wallberg   (Bayern)

 

 

Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen war der Düsseldorfer Flughafen mit 144 km/h.

Aber Meteomedia hätte besser das Bürgerwindrad Castrop-Rauxel befragen sollen:

hier auf dem Schweriner Berg wurden ganze 149 km/h gemessen.

 

"Kyrill" hatte einen Vorgänger: Orkan "Lothar" wütete am 26. Dezember 1999 über Frankreich, der Schweiz und Süddeutschland mit Geschwindigkeiten bis zu 215 km/h. Selbst Meteorologen waren damals von dieser Sturmstärke überrascht.

 

 

Windmesstabelle